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Eltern-Kind-ForumAlles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Kindererziehung, Kinderkrankheiten, optimale Freizeitgestaltung, gesunde Ernährung, Partnerschaft, etc. |
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Birgit80
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Betreff des Beitrags: Trotzanfälle Verfasst: 3. Feb 2009, 22:29 |
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Registriert: 1. Dez 2008, 21:42 Beiträge: 89 Wohnort: Wien
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Hallo, kennt ihr eigentlich auch diese tollen Anfälle, wenn sich eure Kleinen im Supermarkt schreiend auf den Boden werfen, weil sie etwas nicht bekommen? Habe so etwas bisher echt nicht gekannt, bei unserem Großen hat es sowas nie gegeben. Aber unsere Kleine hat sich jetzt zum 2.Mal im Supermarkt auf den Boden geworfen u. gebrüllt, wenn sie nicht bekommen hat, was sie wollte. Habe natürlich immer versucht, ihr gut zuzureden, ZWECKLOS. Sie hat gebrüllt, dass ich mein eigenes Wort kaum verstanden habe. Und dann die tollen Blicke der anderen Leute!!!!! Habe sie das letzte Mal dann liegen gelassen u. bin dann weitergegangen (ich Rabenmutter) u. dann hat sie mir die Verkäuferin mit verachtendem Blick nachgebracht. Habe natürlich gehofft, dass sie es aufgibt u. mir nachläuft. Aber nachdem schon so viele Leute geschaut haben, hat sie ihr Showprogramm dann natürlich durchgezogen. Weiss echt nicht, wie man hier richtig reagiert? Ich will hier nicht nachgeben, weil dann setzt sie in Zukunft ihren Dickschädel immer so durch. Aber in diesem Supermarkt kann ich mich auf alle Fälle so schnell nicht mehr blicken lassen. Vermeide seither alle Supermärkte u. schicke wenn möglich meinen Freund zum Einkaufen. Aber so kann es ja auch nicht ewig weitergehen. Könnt ihr mir hier Tipps geben????? Bin echt etwas verzweifelt. lg
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Birgit80
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Betreff des Beitrags: Re: Trotzanfälle Verfasst: 6. Feb 2009, 19:49 |
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Registriert: 1. Dez 2008, 21:42 Beiträge: 89 Wohnort: Wien
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H A L L O O O O O O O O, bin ich denn die einzige hier die solche Phasen mitmacht???????????????????????????????? Wäre dankbar für ein paar Tipps! 
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Heidi
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Betreff des Beitrags: Re: Trotzanfälle Verfasst: 7. Feb 2009, 13:16 |
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Registriert: 17. Jan 2009, 11:03 Beiträge: 27 Wohnort: Gratkorn - Unterfriesach (Steiermark)
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Hallo liebe Birgit! Oje, Du Arme! Das kenn ich auch! *smile* ... die anderen Leute, die ja sooo super sind, und meinen, sich einmischen zu müssen! Die sind wirklich eine großartige "Hilfe"!  War bei mir auch so. Ansagen wie: "Das arme Kind!" "Dann kaufen sie ihm das halt!" oder noch besser "Du Armer! Kriegst es halt von mir, wenn Deine Mama sich nicht erweichen läßt!" ... Super!!! Ganz toll!!! Ich kann mich aber leider nicht mehr so wirklich daran erinnern, wie das dann aufgehört hat. ... und alle Kinder sind ja auch nicht gleich! Allerdings könntest Du versuchen, die kleine Maus in den "Kindersitz" im Einkaufswagen zu setzen. Wenn sie das nicht will, kannst ja versuchen, ihr das mit irgendeinem "Schmäh" schmackhaft zu machen. Hm... vielleicht sagst, sie kann da alles besser sehen, oder sie kann da auf die Sachen im Wagen aufpassen, oder es ist wie Autofahren, oder sowas in der Art. Du kennst sie da besser! Auf irgendetwas springt sie sicher an?! (So, dann kann sie sich schon mal nicht mehr auf den Boden werfen!) ... und vielleicht kannst Du ihr irgendwas in Aussicht stellen, was ihr Spaß macht, wenn sie beim Einkaufen "brav" war. Oder vielleicht läßt Du sie am Schluß eine Kleinigkeit im Supermarkt aussuchen. Vielleicht hilft es auch, wenn sie etwas halten darf, und "überprüfen" soll, ob das "wohl das Richtige" ist, was ihr da eingekauft habt. Also eine Ablenkung. Hm... allerdings sollte das "zu Überprüfende" bruchsicher sein, weil ... Hm... es ist wirklich nicht so einfach in Sachen Kindererziehung Ratschläge zu geben, weil ja alle Kinder (und Eltern) ganz unterschiedlich sind! (Deshalb habe ich bis jetzt auch noch nicht auf Dein Frage geantwortet!)  Ich hoffe trotzdem, dass meine Tipps ein wenig hilfreich für Dich sind, oder Dir dadurch vielleicht neue Ideen kommen?! Mach Dir nicht zuviele Gedanken wegen der anderen Leute! Es geht sie ja sowieso nichts an! Ich persönlich finde es gut, dass Du (versucht hast) dieses Verhalten zu ignorieren, weil ich auch denke, dass es sonst vermutlich schlimmer wird. Bist keine Rabenmutter!!! Mach, was Du für richtig hältst! Du lebst 24 Stunden am Tag mit Deiner Kleinen zusammen! Für euch muss das passen, nicht für die anderen! ... und wenn Du so tust, wie diese tollen Leute das für supergescheit halten, und die Kleine dann dadurch möglicherweise noch "extremer" wird, dann ist es ja noch unangenehmer, und keinem geholfen, oder?! ... und irgendwas finden die Leute ja sowieso immer zum blöd reden, wenn sie wollen! Also was soll's?! Ich weiß, solche Situationen sind total peinlich,  aber diese Phase geht zum Glück vorbei!!! Ich wünsche Dir viel Kraft und gue Nerven! Du schaffst das schon! Liebe Grüße, Heidi
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Birgit80
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Betreff des Beitrags: Re: Trotzanfälle Verfasst: 8. Feb 2009, 11:26 |
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Registriert: 1. Dez 2008, 21:42 Beiträge: 89 Wohnort: Wien
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hallo heidi, danke für die aufmunterung!!!! kindersitz im einkaufswagen funktioniert leider nicht, habe ich schon probiert. unser großer sitzt immer im einkaufswagen direkt u. die kleine sollte in diesem vorgesehen sitz sitzen. kannst du vergessen, da fühlt sie sich anscheinend irgendwie eingesperrt u. sperrt sich mit aller kraft. hinten im einkaufswagen sitzt sie gerne, aber da kann ich den einkaufswagen nicht aus den augen lassen, weil sie herumturnt. tja, ist nicht so leicht. habe jetzt aber anscheinend eine recht gute lösung gefunden. so wie du mir geschrieben hast, dass ich sie ganz bewusst ins einkaufen miteinbeziehe. wir brauchen zwar jetzt statt 10 min., mindestens 30 min.! aber zumindest beim letzten mal ohne trotzanfälle. sie überprüft jetzt alles was ich in den einkaufswagen lege. muss halt nur aufpassen, dass sie noch beschäftigt ist, während ich etwas in den wagen lege, was zerbrechlich ist. aber unser großer hat das spiel durchschaut u. versucht gewisse dinge im einkaufswagen vor ihr zu verstecken. mal sehen, ob diese taktik aufgeht. zumindest beim letzten mal hat es funktioniert. aber wie gesagt, ich finde es ja eigentlich normal, dass sie solche phasen des austestens durchlebt (auch wenn unser großer diese phase anscheinend übersprungen hat). aber das schlimme sind die anderen leute, die der "rabenmutter" einen verachtenden blick zuwerfen u. das kind bemitleiden u. dadurch ja noch bestärken. wenn ich mein kind in einem gang stehen lasse, weil sie so tobt, dann hat das einen grund u. dann braucht die verkäuferin nicht die kleine an der hand nehmen u. zu mir führen. dann war die lektion nämlich komplett daneben! aber für außenstehende muss das wirklich schlimm ausschauen, so als ob ich sie aussetzen würde oder so! nur weil ich mich 20m wegbewege (und sie aber noch immer lautstark höre). außerdem würde es mir nie einfallen, dass ich mich in die erziehungsmethoden von wildfremden einmischen würde. schließlich weiß niemand wie oft sie das schon gemacht hat oder ob sie weint, weil sie zornig ist oder weil ihr was wehtut. das kann nur die eigene mutter beurteilen, die 24 std. am tag mit ihr zusammen ist u. ihr kind kennt!!! danke für deine antwort! tut einfach gut , wenn man hört, dass das bei anderen auch vorgekommen ist! ich hoffe, wir haben das jetzt soweit im griff! lg,birgit
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Heidi
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Betreff des Beitrags: Re: Trotzanfälle Verfasst: 8. Feb 2009, 18:35 |
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Registriert: 17. Jan 2009, 11:03 Beiträge: 27 Wohnort: Gratkorn - Unterfriesach (Steiermark)
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Super!!! Das freut mich zu hören / lesen, dass Du das so toll hinbekommen hast! Siehste, alles geht vorbei!  Ich halt Dir ganz fest die Daumen, dass das so bleibt! ... aber wird schon!
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Ramonadine
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Betreff des Beitrags: Re: Trotzanfälle Verfasst: 9. Feb 2009, 14:16 |
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Registriert: 24. Jan 2009, 18:43 Beiträge: 203 Wohnort: Kärnten
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Juhuuu.....klicke mich auch kurz ein hier. Noch schlimmer ist es, wenn sich die eigene Mutter , sprich Oma und Schwiegermutter einmischt, in Erziehungsfragen. Da war ich radikal und sagte peinhart: Unser Kind, unsere Verantwortung, unsere Erziehung. Hatte oft Situationen, die zum Haare ausreisen waren. Und das heftige ist: unsere Kinder sind ja so schlau und speichern ALLES im Köpfchen....tja...so ist es...
Hab eine tolle Antwort auf Weinen und Trotz bekommen von einer Expertin: Könnt ihr gerne hier lesen;
Zunächst gratuliere ich Ihnen zu Ihrer selbständigen Tochter, die schon viel kompetentes Sozialverhalten gelernt hat. Dass sie sich gerade in Ihrer Gegenwart oder bei den Großeltern gehen lässt, deutet darauf hin, dass die Bindung und Vertrauensbasis stimmt. Gut, dass Sie das Problem Ihrer Tochter nicht als absichtliche Provokation werten. Das ist das Gute am Schlechten. Bei aller Selbständigkeit ist die erste Phase im Kindergarten eine große emotionale Herausforderung. Das äußert sich dadurch, dass Ihre Tochter zu Hause oder kurz nach dem Wiedersehen im Auto in eine emotionale Krise gerät. Sie hat offensichtlich das Bedürfnis, ihre (normale) Überforderung „auszuspucken“. Das äußert sich durch die beschriebenen Verhaltensweisen. Erziehungs-„Klassiker“ wie ignorieren, schimpfen, ablenken oder trösten helfen nicht, weil sich dadurch Ihre Tochter nicht emotional verstanden, sondern im Gegenteil nicht ernst genommen fühlt. Das verstärkt ihren Frust und sie steigert sich, wie Sie sagen, erst richtig hinein. Wie können Sie nun reagieren, um den Teufelskreis zu durchbrechen? Durch aktives Zuhören, das emotionale Annahme vermittelt, indem Sie auf die Gefühle Ihrer Tochter eingehen. Sie brauchen nur verständnisvoll beschreiben, sozusagen zur Kenntnis nehmen, was Sie gerade wahrnehmen, zum Beispiel so: „Vorhin warst du noch quietsch vergnügt und jetzt plötzlich ist deine gute Laune dahin…“ Widersprüche sichtbar machen: „Ich bin immer stolz auf dich, weil ich sehe, wie gut es dir im Kindergarten gefällt. Aber wenn ich dich abhole, dann ziehen Seelenwolken auf... und du weißt selber nicht richtig, warum.“ Warten Sie zwischendurch immer wieder auf Bestätigung, Zeichen der Erleichterung (Nicken, Seufzen, Lächeln) Oft genügt das, um Kinder zu beruhigen. Es kann auch sein, dass sie nun erst ihren Frust so richtig raus lässt. Lassen Sie dies zu, begleitet von verständnisvollem Zuhören. Dann übernehmen Sie die Führung, denn dadurch geben Sie Halt und Ihre Tochter kann sich „einpendeln“ Das könnte sich etwa so anhören: „So ein Kindergartentag hat es ganz schön in sich, auch wenn es dir dort noch so gut gefällt. Wenn du noch etwas am Herzen hast, spuck es aus. Und dann ist Schluss! Danach ist Ablenken, Thema Wechseln gefragt, am Besten, indem Sie erzählen, was Sie gerade vor haben, worauf sich Ihre Tochter freuen kann (gutes Mittagessen, Besuch bei Oma, Spielplatz, etc.) Aber reden Sie Ihr Kind nicht nieder. Manchmal tut auch Schweigen gut. Wenn Sie einmal keine Zeit haben, die „Zuhörprozedur“ durchzuhalten, können Sie auch sagen: "Sag mir, was du auf dem Herzen hast. Und dann ist Schluss mit Jammern!" Oder: „Das erzählst du mir alles, wenn wir zu Hause sind. Jetzt muss ich mich auf das Fahren konzentrieren.“ Bald wird auch eine kurze „Jammerphase“ reichen: „Jetzt kannst du zwei Minuten kräftig schimpfen. Dann fahren wir los.“ Oder: „Bist du bereit? Kann ich jetzt fahren?“ Resumée: Ihre Tochter braucht emotionale Entlastung und dann Ihre Lenkung, um wieder aus dem „Loch“ herauszufinden. Keinesfalls sollten Sie sich in Schuldgefühle und Manipulationen hinein manövrieren lassen. Alles Gute! Mag.Maria Neuberger-Schmidt
_________________ Ich bin so wie ich bin, aber so bin ich wirklich, und das schätzen einige, wenige ;O) Quelle: Ramona ******************************************** Wer eine helfende Hand sucht, findet sie immer am Ende seiner (eigenen) Arme.
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Papa2011
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Betreff des Beitrags: Re: Trotzanfälle Verfasst: 3. Jan 2011, 12:06 |
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Registriert: 3. Jan 2011, 10:50 Beiträge: 11
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Nein Birgit, du bist nicht die einzige, denke sowas ist (leider) manchmal normal und gehört einfach in gewissen Maßen dazu... Einen wirklichen Tipp dagegen gibt es meiner Meinung nach auch nicht, außer dass man konsequent sein muss und das gewünschte Spielzeug trotz einer riesen Szene z.B. im Supermarkt dann trotzdem nicht kauft und hart bleibt... denke es ist wichtig, dass dann auch Grenzen aufgezogen werden und in solch einer Situation nicht nachgegeben wird. Denn andernfalls weiß das Kind ja beim nächsten mal auch, wie es seinen Willen bekommt 
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