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 Betreff des Beitrags: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 25. Jan 2009, 11:36 
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Registriert: 30. Nov 2008, 20:30
Beiträge: 28
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hallöchen,

habe jetzt hier im forum einige male das wort "langzeitstillen" gelesen. Wie lange stillt man da, damit man "langzeitstillerin" ist?
hab ja gelesen, dass es optimal ist, ca. 6 Monate zu stillen, ist man dann bereits "langzeitstillerin"? :?:


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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 26. Jan 2009, 10:16 
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Beiträge: 203
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liebe moni,

langzeitstillen fängt wohl lt. buch und statistik ab einem alter von ca. 12 monaten an; aber auch hier gibt es verschiedene auffassungen. wie lange eine mutter stillt, ist wohl ihr überlassen. anzunehmen ist: das abstillen geht meistens immer von der mutter aus (wenn es vor dem ersten jahr geschieht); wenn man das kind nach bedarf trinken lässt ist es offen , nach oben hin, wie lange es den nuckelbedarf an der brust stillen will. nuckelbedarf haben kinder bis zu 4 jahren nach wie vor. hier gilt auch wieder: solange mutter und kind es wollen, sollte das umfeld kein problem daraus machen. leider ist es in unseren weiten hier nicht sehr verbreitet und langzeitstillmamas, die ein kleinkindstillen..müssen oder sollten sich ein dickes fell anschaffen , damit sie ihren weg gehen können.

ich bin überzeugt: wer es macht, dem wünsche ich eine wundervolle zeit mit dieser zweisamkeit (die ich zum glück noch geniesen kann mit meiner tochter- weil sie ihre milchbar noch immer allem vorzieht- sogar der schokolade *grins*) , wer es von euch nicht mehr macht oder einfach nicht wollte, der findet auch den für ihn richtigen weg, seinem kind, nähe, körperwärme und geborgenheit zu geben. hauptsache man gibt seinem kind das wichtigste und einfachste: UNENDLICHE LIEBE !!! Da sind wir uns sicher alle einig ;)


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Ich bin so wie ich bin, aber so bin ich wirklich, und das schätzen einige, wenige ;O) Quelle: Ramona
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Wer eine helfende Hand sucht, findet sie immer am Ende seiner (eigenen) Arme.
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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 26. Jan 2009, 21:18 
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Registriert: 1. Dez 2008, 21:42
Beiträge: 89
Wohnort: Wien
Das heißt, du stillst dein Kind solange es möchte? Aber tut dir das nicht extrem weh, wenn sie schon Zähne hat?
Ich habe meine beiden Kinder auch so ungefähr 6 Monate gestillt, es war wunderschön, praktisch u. die kostengünstigste u. gesündeste Variante.

Aber dann waren wir auch mal froh, was zu 2. (als Partner) unternehmen zu können u. die Kleinen haben mal auswärts geschlafen od. es hat jemand bei uns auf sie geschaut usw.
Aber das ist halt nur mit Fläschchen möglich. Wie habt ihr das geregelt?

Außerdem hätte ich Angst, dass sie sich später mit 2-3 Jahren noch schwerer tut, von der Brust wegzukommen. Schließlich ist diese "Einschlafhilfe" für sie zur Gewohnheit geworden, oder? Und auf einmal ohne "Minibar" einschlafen zu müssen, wird wohl sehr unverständlich sein, egal ob mit 6 Monaten oder mit 2 Jahren.

Bitte wirklich nicht als Kritik verstehen. Finde es total super, dass du so dazustehst u. dein Ding durchziehst. Ist für mich nur absolutes Neuland. Habe mich mit meinem 6-monatigem Stillen schon als absolute Supermami (zumindest was das Stillen betrifft) gefühlt. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 27. Jan 2009, 10:34 
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Registriert: 24. Jan 2009, 18:43
Beiträge: 203
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Gerne antworte ich dir bzw. euch, und fühle mich in keinster Weise angegriffen, wenn jemand anderer Meinung ist als ich.

Und du bist auch schon mit 6 Monaten stillen - superspitzeeeeeee !!!!!! Jeder Tag, an dem das Kind Mumi bekommt ist perfekt ! Egal, wie lange. Ich gehöre zu den glücklichen Mamas, die absolut NIE , und das ist so , Probleme beim stillen hatten. NIE. Weder Milchstau, noch entzündete Brustwarzen und und und. Und vor allem: meine Tochter saugte als Baby und jetzt als Kleinkind IMMER absolut vorsichtig. Hat ihre ersten Zähnchen sogar erst mit 14,5 Monaten bekommen. Ja , da staunt ihr gell...haben jetzt mit zwei Jahren noch nicht alle. Aber meine Zahnärztin meinte , sehr positiv, sie wird die Milchzähne sicher bis ins Volksschulalter haben, da sie so spät kamen. Also war das Vollstillen 11,5 Monate nicht schwer für uns beide. ES KLAPPTE EINFACH. Obwohl ich ihr ab den 7ten Monat versucht habe, Beikost zu geben (selbstgekocht natürlich) aber das wollte sie nicht. Auch jeder Versuch (und es waren nicht wenige) , Nadine an die Flasche zu gewöhnen - scheiterte. Papa wollte sie geben, Oma wollte sie geben ...hab 4 Wochen alle Kunstfutterarten durchprobiert und schlussendlich die Mumi aus der Flasche. MEINE TOCHTER WOLLTE EINFACH NICHT. Und somit hat sich für mich bzw. uns das Thema erledigt. Meine Tochter wird also ohne Schnuller und Flasche aufwachsen. OK. Wenn sie das möchte? So sind wir da reingewachsen und ich konnte mir es bei ihrer Geburt auch nicht vorstellen, das es sooo lange wird. Ich wollte die empfohlenen 6 Monate stillen und dann schön langsam, lt. Buch *grins*..Beikost einführen. Meine Tochter lehrte mich was anderes und so sind wir in diese Situation reingewachsen und mit 12 Monaten ass sie mit uns am Familientisch und wurde einfach nach Bedarf weitergestillt. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen, und liebe ihre Worte, wenn sie sagt: Mama, gute Milch, so warm, ich mag noch einen Schluck. Besser als Wasser.
Das ist Balsam für meine/unsere Seele.

Ich seh es mal so: ich habe Nadine sooooooo lange mit Möpsen umsorgt, dass sie inzwischen keine Panik mehr hat, dass ihr die Dinger jemand streitig macht und kann sagar schon selbstentschieden drauf verzichten und schläft auch ohne ihrer geliebten Milchbar mit ihrem Sandmännchen ein. So schafft sie die ersten 4-6 Stunden in ihrem Bettchen und dann schleicht sie auf leisen Sohlen in unser Bett. Kuschelt mit Papa oder hüpft zu mir und will ein wenig Mama geniesen. Das ist ein super Schritt in ihrer Entwicklung, auf den ich super stolz sein kann. Das ist sicher auf unsere laaaaaaaange Stillzeit zurück zu führen - meinte meine Hebamme.

Zum Schluss will ich noch sagen:
Stillen ist für MICH das Normalste von der Welt - auch nach dem 6. Monat und auch noch mit einigen Jahren. Ich will niemanden bekehren, sondern bestenfalls überzeugen. Stillen ist in keinem Alter iiiiiiiiih, abartig oder pervers, sondern bestenfalls gewöhnungsbedürftig!!!

Das wir bzw. ich diesen Weg mit meiner Tochter noch immer gehe, habe ich nur meiner Stillgruppe zu verdanken. Den die Gesellschaft reagiert oft negativ auf das Langzeitstillen.

Eine Gruppe macht stark und niemand ist alleine!

LG, Ramona

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 28. Jan 2009, 21:30 
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Registriert: 7. Jan 2009, 22:35
Beiträge: 42
Wohnort: Irgendwo im Burgenland
Liebe Ramonadine,

finde es wirklich großartig, dass du so lange stillst. Finde es aber vor allem bewundernswert, einfach so dazu zu stehen. Schließlich ist wirklich jedes Kind anders. Und dein Kind ist ja anscheinend der beste Beweis, dass man Kinder nicht total "verziehen" kann, wenn sie - zumindest was die Brust betrifft - bekommen was sie wollen. Laut diesen ganzen Büchern, sollte man ja versuchen, sofort einen Rythmus zu finden u. ca. alle 4 Stunden zu stillen. Hast du das auch so hinbekommen am Anfang oder hast du sie einfach trinken lassen, wann immer sie Lust hatte.
Also ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich mein Kind möglichst lange mit meiner Milch versorgen könnte... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 29. Jan 2009, 10:27 
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Beiträge: 203
Wohnort: Kärnten
Um auf deine Frage wegen Ryhtmus zu antworten: das geht (lt. meinen erfahrungen) absolut nicht. sicher kannst du dein kind mit schnuller und tee hinauszögern, aber das ist nicht der sinn des stillen nach bedarfs. meine meinung .nach bedarf heisst für mich, auf die bedürfnisse von mutter und kind eingehen. ich habe sogar meine tochter am anfang öfters wecken müssen um ihr die brust anzubieten, da ich sonst geplatzt wäre !! :lol: Es ist einfach eine Beziehung zwischen Kind und Mutter. Man wird automatisch ein eingespieltes Team - wenn beide es wollen. Sobald einer nicht mehr will, kommen einfach Probleme auf oder man macht sich welche. Wie gesagt , alles nur meine Erfahrung und meine Meinung. Ich kenne auch viele Stillmamas die wahnsinnige Probleme hatten. Und abgestillt haben. Ein abstillen geht aber wirklich zu 80 Prozent von der Mutter aus. Indem man eben dem Kind Beikost anbietet und das Kind akzeptiert. Bei uns klappte es halt nicht. Obwohl die Aussenwelt und mein Umfeld (Oma , Schwiegermutter..) dauernd was zu meckert hatten..das arme Kind, bekommt zu wenig essen etc...gingen wir unseren Weg. Und jetzt sind wir bzw. ich einfach nur stolz, das wir die zwei Jahres Grenze bereits gemeinsam geschafft haben. Mal sehn, wie es weiter geht. Ich steh gerne dazu. Wer mich verstehen mag, der geht auch real den Weg mit uns gemeinsam. Wem es abartig oder was weiss ich was vorkommt, der geht ihn halt nicht.
Für mich zählt nur: Kind glücklich, Mama glücklich, Papa glücklich.

Also ihr Lieben...Durchhaltevermögen in den ersten Wochen und keinen Stress wegen Rhytmus finden..ist meine Devise gewesen...da war fast 4 Monate stündliches anlegen Tag und Nacht oft der Fall....nun gut, ich lief wie ein Zombie rum..aber Nadine war glücklich.

LG
Eure Ramona :P

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 29. Jan 2009, 19:13 
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Wohnort: Steiermark
herzlichen glückwunsch, super einstellung.

würde mich auch freuen, wenn es mein baby u. ich mal so super hinkriegen! Abwarten, werden wir alles noch sehen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 30. Jan 2009, 12:24 
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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 5. Okt 2009, 20:16 
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Beiträge: 203
Wohnort: Kärnten
Kopier euch einen interessanten Text hierher. Bekam ihn heute von einer lieben Freundin.
Danke - Corinna ;O)

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Hallo Ihr Lieben,
als Mitglied der AFS und angehende Stillberaterin lass ich euch
folgenden Artikel zukommen. Ist ganz interessant und informativ.
Viele liebe Grüße
Corinna


1. Stellungnahme zur Stilldauer

Wie lange kann, soll oder darf eine Stillbeziehung dauern?
Stellungnahme zur Stilldauer

Bei der Frage nach der „optimalen Stilldauer“ kommen biologische,
kulturelle und nicht zuletzt individuelle Aspekte zum Tragen. Allein
schon die Tatsache, dass so verschiedenartige Gesichtspunkte
berücksichtigt werden müssen, macht deutlich, dass es keine
allgemeingültige Antwort oder gar Empfehlung hinsichtlich der
Stilldauer geben kann.

In Deutschland ist im Mutterschutzgesetz festgelegt, dass eine
erwerbstätige, stillende Mutter während ihrer Arbeitszeit Anspruch auf
bezahlte Stillzeiten hat (1). Das Gesetz enthält keine Angabe dazu,
bis zu welchem Alter des Kindes dieser Anspruch gilt. In einer Reihe
von Durchführungsverordnungen und Gerichtsurteilen wurde eine
Altersbegrenzung für den Anspruch auf bezahlte Stillzeiten
ausgesprochen. Diese Begrenzung bezieht sich jedoch ausschließlich auf
die arbeitsrechtliche Situation und nicht auf das Stillen als solches.
Gesetzliche Regelungen außerhalb des Mutterschutzgesetzes gibt es in
Deutschland weder zum Stillen allgemein noch bezüglich der Stilldauer.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt auf der Grundlage von
Studien zur kindlichen Entwicklung, in den ersten sechs Lebensmonaten
ausschließlich zu stillen, das heißt, keine andere Nahrung oder
Flüssigkeit außer Muttermilch (es sei denn dies wäre medizinisch
indiziert), und anschließend neben geeigneter Beikost weiter zu
stillen bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus (2).

Die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) empfiehlt eine
mindestens einjährige Stillzeit für alle Kinder und ergänzt, dass das
Stillen darüber hinaus solange fortgesetzt werden soll, wie Mutter und
Kind dies wollen. In der 2005 von der AAP veröffentlichten
Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ wird auch
darauf hingewiesen, dass es keine Obergrenze für die Stilldauer gibt
(3). Anthropologische Forschungen ergaben Hinweise darauf, dass das
natürliche
Abstillalter beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt (4).

Als Stillorganisationen in Deutschland sehen wir es als unsere Aufgabe
an, jede Familie dabei zu unterstützen, so lange zu stillen, wie es
ihren individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht.

Oktober 2009
Denise Both für die La Leche Liga Deutschland (LLLD)
Utta Reich-Schottky für die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS)


1 Mutterschutzgesetz (nach der Änderung vom 20.12.1996)
Bundesgesetzblatt I S. 2110
2 WHO: Infant and Young Child Feeding. Model Chapter for Textbooks for
Medical Students and Allied Health
Professionals. Savage King F, Da Cunha A, Lang S, WHO 2009: 13-14
3 Gartner LM, Morton J, Lawrence RA, Naylor AJ, O'Hare D, Schanler RJ,
Eidelman AI; American Academy of
Pediatrics Section on Breastfeeding. Breastfeeding and the use of
human milk. Pediatrics. 2005 Feb; 115(2):496-
506.
4 K.A. Dettwyler: When to Wean: Biological Versus Cultural
Perspectives. Clinical Obstetrics and Gynecology,
2004, Band 47, Heft 3, S. 712-723


©2009 La Leche Liga Deutschland e.V. und AFS Bundesverband -
Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V.

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitstillen
 Beitrag Verfasst: 11. Okt 2009, 16:03 
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Registriert: 29. Sep 2009, 15:36
Beiträge: 6
@ramonadine: Ich find es super, dass das mit dem Stillen beidir so gut klappt, und dass du dazu stehen kannst.
@moni: Jeder Tag den dein Kind gestillt wird ist ein gewonnener Tag. Wenn du/ihr das wirklich wollt, dann wird es euch gelingen. Ich hab meine beiden Kinder 9 bzw. 8 Monate gestillt und sie haben danach gleich aus dem Gals getrunken und gleich selbstgekochte Mahlzeiten mitgegessen. Bei beiden Kindern war es auch für mich der richtige Zeitpunkt.
Es war nicht immer einfach, ich kenne das Thema Milchstau, offene Brustwarzen usw. sehr gut. Aber mit Hilfe einer guten Hebamme ist das alles zu meistern. Solltest du dich also auf eine lange Stillzeit einstellen, so wünsche ich dir viel Glück. Du brauchst nur etwas Vertrauen, solltest aber auch offen sein, dass es sich nach einiger Zeit anders entwickeln kann. Eine meiner Freundinnen hatte eine Brustentzündung und musste dann mit dem Stillen aufhören (Antibiotika usw.). Man sollte aber auch das nicht als Niederlage sehen und mit sich selbst etwas nachsichtiger umgehen, wenn man vorher andere Pläne (=langes Stillen) hatte.


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